,,Am Robert-Bosch-Berufskolleg sind drei Netzwerke aufgebaut. Das pädagogische Netz, das vom Verwaltungsnetz unabhängig (physikalisch getrennt) ist, steht den Schülerinnen und Schülern im Unterricht und teilweise auch in der Freizeit zur Verfügung. ... Das Verwaltungsnetz ist zweigeteilt. Auf der einen Seite haben wir ein sogenanntes inneres Verwaltungsnetz aufgebaut, an dem Schulleitung, Schulmanagement und Sekretariat angeschlossen sind. ... Das äußere Verwaltungsnetz dient den Kolleginnen und Kollegen mit einer Funktion überwiegend als Datenaustauschnetz.``41
,,Es war natürlich, daß der katastrophale Zustand in den Büros und Verwaltungen nicht bleiben konnte. Da dort vor allem zusätzlich ein Interesse an gemeinsam gehaltenen Daten vorhanden war, lag es natürlich nahe, nicht ein System zu entwickeln, das im wesentlichen den einzelnen Rechner schützte und verwaltete, sondern die Rechner in einem Netz zu verbinden und alles Schützenwertes mit allen Kenntnissen der Kunst ... auf einem speziellen Computer in diesem lokalen Netz zu sammeln. Der 'Fileserver` war geboren. Auf diesem wird ein (spezielles) Betriebssystem installiert, sodass nur Berechtigten an der Konsole und über das Netz ein Zugriff auf Daten und Programme möglich ist.``42
Das ,,Beispiel einer erfolgreichen Installation``45 des Netzwerkleitfadens zeigt auf, dass vielerorts die Anbindung von Schulverwaltungen natürlich vorgenommen wird. Ohne ein Wort der Betonung wird die technische Ausstattung mit ihren Vorteilen geschildert.
Auch die BBS Koblenz zeigt in ihrer ,,Gesamtstruktur Intranet``46 die gesamte Schule incl. Schulverwaltung an ein gemeinsames Intranet angeschlossen.
Für den Bereich der Hochschulverwaltungen kommen verschiedene Studien und Berichte49 zum einvernehmlichen Ergebnis, dass Hochschulverwaltungen ,,selbstverständlich`` Zugriff auf Internet und Hochschulnetz benötigen. Als Gründe werden neben Wirtschaftlichkeitsaspekten auch die erhöhte ,,Effizienz der hochschulinternen Kommunikation`` genannt. Die Aufhebung der physikalischen Trennung zwischen Verwaltungs- und Hochschulnetz scheint dabei keinen Kummer zu bereiten: Es wird lediglich gefordert, dass ,,[b]ei der Anbindung von lokalen Verwaltungs- oder Kliniknetzen an das übergeordnete Hochschulnetz [...] die Übergänge grundsätzlich durch zertifizierte Firewall-Anordnungen zu sichern``50 sind.
In Bayern sind alle Hochschulverwaltungen und Kliniken vernetzt oder aber werden in naher Zukunft vernetzt werden.51 Die Mehrzahl der Hochschulen und Klinikverwaltungen verfügt bereits über einen Anschluss an das Hochschulnetz / Wissenschaftsnetz / Internet. Die befragten Verwaltungen und Kliniken antworteten auf die Frage, ob sie auf Grund von Sicherheitsproblemen auf eine Vernetzung bzw. Öffnung ihrer Netze verzichten würden sämtlich verneinend.52 Sicherheitsprobleme stellen also im Hochschul- und Klinikbereich keinen Grund zur Beibehaltung einer Trennung der Netze dar.