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Beispiele für Schulen, deren Verwaltungen vernetzt sind

Eine kurze Internet-Recherche ergibt eine ganze Reihe von Schulen, deren Verwaltungen vernetzt sind bzw. sogar an das pädagogische Rechnernetz angeschlossen sind. Um den Blickwinkel zu erweitern, beschränken sich die Beispiele nicht auf Rheinland-Pfalz; sie sollen aber zugleich auch aufzeigen, dass es auch in Rheinland-Pfalz Schulen gibt, die die Vorteile einer Vernetzung erkannt haben und die ,,Gepflogenheiten``40 ignorieren. Die lapidare Folgerung der Beispiele lautet: Es ist also -- auch in Rheinland-Pfalz -- nicht unmöglich, solche schulweiten Vernetzungen durchzuführen. Einige wenige Schulen haben die Vorteile eines Zusammenschlusses erkannt und umgesetzt.

Für den Bereich der Hochschulverwaltungen kommen verschiedene Studien und Berichte49 zum einvernehmlichen Ergebnis, dass Hochschulverwaltungen ,,selbstverständlich`` Zugriff auf Internet und Hochschulnetz benötigen. Als Gründe werden neben Wirtschaftlichkeitsaspekten auch die erhöhte ,,Effizienz der hochschulinternen Kommunikation`` genannt. Die Aufhebung der physikalischen Trennung zwischen Verwaltungs- und Hochschulnetz scheint dabei keinen Kummer zu bereiten: Es wird lediglich gefordert, dass ,,[b]ei der Anbindung von lokalen Verwaltungs- oder Kliniknetzen an das übergeordnete Hochschulnetz [...] die Übergänge grundsätzlich durch zertifizierte Firewall-Anordnungen zu sichern``50 sind.

In Bayern sind alle Hochschulverwaltungen und Kliniken vernetzt oder aber werden in naher Zukunft vernetzt werden.51 Die Mehrzahl der Hochschulen und Klinikverwaltungen verfügt bereits über einen Anschluss an das Hochschulnetz / Wissenschaftsnetz / Internet. Die befragten Verwaltungen und Kliniken antworteten auf die Frage, ob sie auf Grund von Sicherheitsproblemen auf eine Vernetzung bzw. Öffnung ihrer Netze verzichten würden sämtlich verneinend.52 Sicherheitsprobleme stellen also im Hochschul- und Klinikbereich keinen Grund zur Beibehaltung einer Trennung der Netze dar.


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Daniel Jonietz