Um die tatsächliche Situation in Schulverwaltungen an wenigstens einigen Beispielen stichhaltig betrachten zu können, habe ich eine Befragung durchgeführt. Der dazu erstellte Fragebogen findet sich im Anhang A, Seite [*].
Den befragten Schulen wurde Anonymität zugesichert, daher sind die hier teilweise vorzubringenden Zitate aus den Fragebögen nicht mehr einzelnen Schulen zuzuordnen. Um Rückschlüsse von den Daten auf einzelne Schulen zu verhindern, sind die Schülerzahlen ausschließlich auf ganze Hunderter gerundet angegeben.
Bei der Befragung und der Gestaltung der Fragebögen fanden FEHRENBACHS Hinweise zu ,,Interview-Oriented Approaches``135 Anwendung. Die Ergebnisse des ersten Schrittes: ,,The requirements engineer imagines what kind of system he would want when he was the user``, sind hier nicht konzentriert an einer Stelle zusammengefasst, sondern finden sich als Ergebnis der Beschäftigung mit der Thematik im gesamten Text. Sie bilden auch die Grundlage für die Zusammensetzung der Fragen.
Da durch den Fragebogen nur einige Aspekte untersucht werden sollen (insbesondere Ist-Stand, aber auch Einschätzung der Schule bzgl. Gefahren und Chancen einer Kopplung), müssen nicht sämtliche in ein Schulnetz involvierte Personen zur Analyse befragt werden. Es reicht vielmehr eine Beschränkung auf Vertreter der Schule, im Regelfall Mitglieder der Schulleitung, aus. Dazu trägt auch bei, dass die Anforderungen an den pädagogischen Teil eines gekoppelten Schulnetzes aus der Projektarbeit [Jonietz 2000] hinreichend bekannt sind.