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Alle an der Befragung beteiligten Schulen gaben an, dass ihre Netze (sofern vorhanden) physikalisch getrennt seien. Immer wieder wurden als Gründe ,,Betriebssicherheit und Datenschutz`` bzw. ,,Datensicherheit`` vorgebracht.
Interessante Einzelmeldungen scheinen zu sein:
- ,,Bei der Einrichtung von Magellan / daVinci hat die Lieferfirma MS Windows NT empfohlen; das päd. Netzwerk läuft unter Novell Netware 4.11.``
- ,,Im Lehrerzimmer und einem Lehrer PC-Raum haben Schulleitung und Verwaltung jederzeit Zugang zum päd. Netz.``
- ,,Es besteht zurzeit nicht die Notwendigkeit, beide Bereiche zu verbinden.``
Während (1.) kein rechter Grund sein kann, schließlich unterstützen beide Systeme grundlegende Protokolle, die zur gemeinsamen Kommunikation genutzt werden könnten, erscheinen (2.) und (3.) zumindest plausibel.
Immerhin hat die Hälfte (50%) der Schulen angegeben, schon einmal über eine Kopplung nachgedacht zu haben. Unter folgenden Umständen würden die Schulen eine Kopplung erneut bedenken:
- ,,Da die Mehrkosten für das umfangreichere Netz größer als die Kosten für zusätzliche Server sind, nie.``
- ,,Gar nicht. Eine Kopplung ist nicht sinnvoll und nicht erforderlich.``
- ,,Unter keinen Umständen``
- ,,Eine Kopplung erweist sich als unnötig.``
- ,,Falls das Lehrerzimmer vernetzt wird, ist geplant, die vorhandenen Netze zu verbinden.``
- ,,Bei Vernetzung der Klassen-PC's und Einrichten einer Server-Station.``
- ,,Um beide [Netze] zu koppeln, müsste es sachliche Gründe dafür geben, die ich zurzeit nicht erkennen kann.``
Die Haltung der meisten Schulen erweist sich als sehr ablehnend, teilweise mag dies -- wie die Aussage (1.) induziert -- auf mangelnde Information zurückzuführen sein. Lediglich eine Schule (5.) scheint die in Abschnitt 2.4.1, S. [*], und Abschnitt 2.4.2, S. [*], formulierten Vorteile der Kopplung erkannt zu haben -- darauf lässt auch der Zeitpunkt der Kopplung (Anschluss des Lehrerzimmers) schließen, denn die Kopplung ist in erster Linie Lehrern zweckdienlich. In Schule (6.) existiert noch keinerlei Vernetzung. Aussage (7.) wurde zwar unter der Rubrik Nachteile gemacht, inhaltlich ist sie aber eher hier zuzuordnen.
Schulen erkennen die üblichen Gefahren und Risiken:
- ,,Gefahr - unerlaubter Zugriff auf Schuldaten,
Nachteil - der kostenlose Internetzugang für Schüler ist nicht realisierbar.``
- ,,Unerlaubte Zugriffe, Datenkorruption; Beeinträchtigung des Betriebsablaufs``
- ,,Datenschutz, Datensicherheit, 'Hackerangriffe```
- ,,keine``
- ,,Schüler greifen in Datensätze über Schüler und Verwaltung ein``
Der in (1.) angegebene Nachteil ist nicht nachvollziehbar und wohl auf unzureichende Information zurückzuführen.150 Antwort (4.) gibt zu denken.
Fünfmal wurde angegeben, dass eine Kopplung keine Vorteile erkennen lasse. Darüber hinaus wurden die Vorteile:
- ,,Austausch von Daten und Programmen``,
- ,,Zentrale 'Fütterung` der Lernprogramme bedeutet große Entlastung¡`,
benannt.
Auf die Frage, weswegen in Baden-Württemberg im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz eine Kopplung nicht erlaubt sei, gaben die Schulen folgende Antworten:
- ,,s.o.``151 (4),
- ,,Es ist auch in Rheinland-Pfalz nicht erlaubt¡`152,
- ,,Sicherheit von Personaldaten``
- ,,Sicherheitsgründe``
- ,,Zugriff auf personenbezogene Daten``
- ,,Datenschutz``
- ,,Daten-Schutzgründe``
- ,,Missbrauch des kostenfreien Internetzugangs``153
Die von den Schulen auf den Fragebögen gegebenen Kommentare zeigen eindeutig auf, dass die von EMRICH treffend zusammengefasste Grundstimmung an Universitäten:
,,Es besteht kein zwingender Grund, Wissenschaftsnetz und Verwaltungsnetz physikalisch vollkommen voneinander abzukoppeln; vielmehr sind die im Verwaltungsbereich anzuwendenden Sicherheitsbestimmungen technisch durch ein hierarchisiertes, durch Segmentierung strukturiertes Subnetz zu unterstützen, so daß eine logische Trennung beider Netze gegeben ist. Bekanntermaßen reichen Sicherheitsüberlegungen bis in den Infrastruktur- und Baubereich hinein``154,
von den an rheinland-pfälzischen Schulen Verantwortlichen zurzeit nicht geteilt wird. Ein Grund dürfte in der besseren personellen Ausstattung der Universitäten (wo im Notfall die kompetenten Mitarbeiter der Rechenzentren zur Verfügung stehen) zu suchen sein. Allgemein bildende Schulen verfügen nicht über Personal, das in der Netzeinrichtung und -betreuung adäquat ausgebildet ist. Ein anderer Grund dürfte darin liegen, dass selbst bei großen Firmen155 immer wieder erfolgreiche Einbrüche vermeldet werden, die die Verwundbarkeit der IT-Systeme aufzeigen.
Abbildung 9:
Rechnereinsatz in der Personalverwaltung
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Abbildung 10:
Einsatz in der Schulorganisation
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Abbildung 11:
Haushalt / Planung / Statistik
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Abbildung 12:
Einsatz im Schriftverkehr
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Abbildung 13:
Einsatz in der Inventarisierung und Verwaltung von Lehr- und Lernmitteln
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Daniel Jonietz