Im ersten Schritt werden die Maßnahmen dargestellt, die auf Grund physikalischer Gegebenheiten der Räumlichkeiten oder der einzusetzenden Technik zu einer Steigerung der informationstechnischen Sicherheit einzuführen sind. Teilweise sind zur konkreten Umsetzung Baumaßnahmen erforderlich. Anschliessend werden die Maßnahmen angegeben, die technischer oder organisatorischer Natur sind und wesentlich zu einem hohen Sicherheitsniveau beitragen.
Analog zur praktischen Umsetzung der in der Projektarbeit [Jonietz 2000] erzielten Ergebnisse in das inzwischen bewährte pädagogische Rechnernetz der REALSCHULE SPEICHER soll nun, ebenfalls am Beispiel der REALSCHULE SPEICHER, eine Möglichkeit zur Realisierung eines Schulnetzes beschrieben werden. Während seinerzeit das pädagogische Netz wirklich direkt umgesetzt wurde, soll nun zuerst ein Modell geschaffen werden, an dem die nötigen Eigenschaften überprüft werden können. Dazu wird der Anschluss und die Anpassung des pädagogischen Netzes tatsächlich vollzogen, das Verwaltungsnetz besteht aber zunächst nur aus dem neu aufzubauenden Verwaltungsserver und Testgeräten. Besteht das Netz seine Bewährungsprobe, werden die wirklichen Verwaltungsrechner dauerhaft angeschlossen.
Im Anschluss an jede beschriebene Maßnahme wird angegeben, ob und ggf. wie sie realisiert wird. Dabei entsteht der Zwiespalt zwischen vollständiger und verschleierter Beschreibung, schließlich wird mit jedem hier geschilderten Detail Exzedenten ein Gefallen getan. Zunächst wird die vor Beginn der Umstrukturierung bestehende Netzstruktur in Abbildung 16 dargestellt, eine genauere Beschreibung kann entweder der Projektarbeit [Jonietz 2000] oder weiteren Materialien228 entnommen werden. Eine vollständige Dokumentation liegt leider nicht vor.
Mit den im Text einzuführenden Maßnahmen zu Steigerung der informationstechnischen Sicherheit halten die Abbildungen durch Eintragung der aktuell besprochenen Änderungen Schritt. Die von Lehrern zu verwendenden Rechner sind bewusst nicht eingezeichnet: Für jeden Lehrerrechner kann individuell entschieden werden, an welches Sub-Netz er angeschlossen wird; bei der Entscheidung sollte immer neu zwischen Zugriffsbedarf und sich durch den Anschluss ergebenden Risiken abgewogen werden. Es ist vorstellbar, einige Rechner für bestimmte Aufgaben abzustellen (Noteneingabe) und ihnen durch Anschluss an das Verwaltungsnetz die Zugriffsmöglichkeit auf die Daten zu gewähren. Auch zeitlich begrenzte Zuordnungen sind durch die flexible Handhabung der Patchpanels ermöglicht.