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Physikalische Maßnahmen

Schätzungen zufolge erfolgen 80% aller Einbrüche in EDV-Systeme von Innentätern,229 also Mitarbeitern. Mitarbeiter verfügen über Informationen, die entfernten Angreifern häufig unerreichbar bleiben; außerdem können sie sich in den Gebäuden frei bewegen, ohne Verdacht zu erregen. Daher darf sich der Schutz von EDV-Anlagen nicht auf die Abschottung nach außen begrenzen, sondern muss im Inneren ansetzen.

Jedweder Passwortschutz auf ein System ist weitgehend sinnlos, wenn ein Angreifer physikalischen Zugriff auf das potenzielle Angriffsziel hat. Neben der Tatsache, dass er Schaden durch physikalische Attacken (Kabel ziehen, Rechner neu booten, Geräte demolieren, ...) anrichten kann, ist die Zerstörung nicht auszuschließen.

Aus dieser Gefährdung heraus ergeben sich folgende Hinweise und Forderungen:

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Der Rechnersaal ist i.d.R. Schülern nur im Unterricht zugänglich, die Geräte in den Klassenräumen dagegen auch in Freistunden, Pausen etc. Alle sonstigen Rechner sind verschlossen, die Verwaltungsrechner nur der Schulleitung und dem Verwaltungspersonal zugänglich.235 Im Rechnersaal sind generell keine Disketten erlaubt, die Laufwerke deaktiviert; der Zugriff auf CD-ROMs ist für installierte Programme möglich, wird jedoch präferenziell über den im pädagogischen Netz eingerichteten CD-Server LorM236 gehandhabt.



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Daniel Jonietz